Kybernetik

Der Begriff Biokybernetik setzt sich aus zwei Begriffen zusammen: Kybernetik stammt vom griechischem Wort für Steuermann. Bio steht für biologisch (also auf Lebewesen beziehend). Die allgemeine Kybernetik ist die Wissenschaft von den wesentlichen Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten komplexer dynamischer Systeme, der Informationsprozesse, der Steuerung und der Regelung. Die Kybernetik, erstmals als Begriff von einem polnischen Philosophen Mitte des vorigen Jahrhunderts geprägt ¹, wurde vom Mathematiker Norbert Wiener (1896-1964) in Wissenschaft und Technik eingeführt. Er schuf 1948, auch mit Hilfe neurophysiologischer Studien, das Standardwerk der Kybernetik: „Cybernetics: Or Control and Communication in the Animal and the Machine„. Hiermit legte Wiener den Grundstein für unsere moderne Welt mit den für uns heute alltäglichen technologischen Produkten für Computer, Kommunikation, Raumfahrt, Verkehr, … .

Biokybernetik

Die Biokybernetik ist ein Begriff, der die Steuer- und Regelsysteme des (menschlichen) Körpers beschreibt und wurde vom Mathematiker Norbert Wiener geprägt. Vorreiter waren die Physiologen Claude Bernard aus Paris (1813-1878) und Walter Cannon aus Harvard (1871-1945). Die allgemeine Kybernetik unterscheidet sich zu Biokybernetik vor allem dadurch, dass Prozesse in der Kybernetik nach Erreichen eines Zieles als abgeschlossen gelten; in der Biokybernetik jedoch im Prozessverlauf noch andere Prozesse mit ggf. zusätzlichen Effekten angestoßen werden können. Eine Grundannahme in der Biokybernetik besagt zudem, dass Sinnesaktivitäten unseres Organismus durch unser Verhalten gesteuert werden … und umgekehrt.

biokybernetikBiokybernetik nach Smit ist von Dr.-Ing. Jan Gerhard Smit in 30-jähriger Forschungsarbeit zur Lösung von funktionellen Blockaden wissenschaftlich entwickelt worden. Das Ergebnis dieser interdisziplinären Forschung (durch Mediziner und Techniker) ist diese Methode für funktionell chronisch Kranke. Sie dient der Aktivierung der Selbstheilungskräfte bei schulmedizinisch austherapierten Menschen. Der Arbeits- und Forschungskreis Biokybernetik nach Smit stellt die wissenschaftliche Qualität und sachkundige Weiterentwicklung dieses Systems durch fachübergreifende Zusammenarbeit sicher.

Biokybernetik und Akupunktur

Biokybernetik Smit Insmitter Mikrostift

Insmitter Mikrostift

Biokybernetik nach Smit basiert auf dem Wissen und Wesen der Akupunktur, welches das Informations-, Selbstheilungssystem des Organismus aktiv nutzt. Eine Grundannahme der Biokybernetik nach Smit ist, dass an einer Störung immer der ganze Körper beteiligt ist. Aus biokybernetischer Sicht sind funktionelle Krankheiten also eine Störung des gesamten Organismus. Die Ursachenforschung aus (organbezogener) schulmedizinischer Sicht ist demnach nicht kompatibel mit der (ganzheitlich) kybernetischen Herangehensweise. Bei scheinbar gleichen Symptomen werden in der Allgemeinmedizin andere Ursachen als bei der Biokybernetik angenommen.

Biokybernetik und Schulmedizin

Maßnahmen in der Biokybernetik sind somit kein Ersatz für die Schulmedizin, sie ergänzen sich und unterscheiden sich wie z.B. Chemie und Physik. Biokybernetische Diagnosen und Maßnahmen haben also nichts mit schulmedizinischen Diagnosen und Therapien gemein. Medizinische Diagnostik und medizinische Therapie ist ausschließlich Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten. Dort, wo die Schulmedizin heilen kann, kann die Biokybernetik nicht helfen … und umgekehrt. Im Gebiet der Unfall- und Notfallmedizin, sowie dem der organischen pathologischen Veränderungen, kann eine biokybernetische Diagnostik und Maßnahme nichts bewirken. Wo in der herkömmlichen Medizin das Wissen über die Summe der Einzelteile wichtig ist, ist in der Biokybernetik die Kenntnis der chinesischen Philosophie Voraussetzung zum Verständnis und Erfolg. Eine Herangehensweise nach dem Motto „wo muss ich agieren, wenn es in diesem Bereich schmerzt“ ist nach biokybernetischer Sicht widersinnig; nach schulmedizinischer Sicht jedoch erforderlich. Beide Disziplinen existieren also parallel nebeneinander und können sich durch ihre gemeinsamen Aktivitäten ergänzen.

Biokybernetik und Diagnose

Biokybernetische Diagnostik und Maßnahmen werden bei  funktionell KrankenMagen- und Darmstörungen, Herzstörungen, vasomotorische Störungen, Sekretionsstörungen, Hörstörungen, Stimmstörungen, Menstruationsstörungen (Ausbleiben oder vorzeitiges Eintreten der Regelblutung), aber auch neurologische Befunde wie Kopfschmerzen, Lähmungen, Ausfall der Sensibilität, Tics, Zittern, Störungen des vestibulären Systems (Schwindel, Hörsturz, Tinnitus) usw. (Quelle: de.wikipedia.org.de)  angewendet um das gestörte Selbstheilungssystem, welches durch kontinuierliche Überbelastung gestört wurde, wieder zu stabilisieren. Funktionelle Krankheiten sind das Ergebnis einer ungünstigen Lebensweise (Essen, Trinken, Schlaf, Stress, …) und/oder mangelnder Bewegung.

Die von der Schulmedizin grundlegend abweichende biokybernetische, ganzheitliche Diagnose und Folgemaßnahme findet in nur einem einem Vorgang statt. Damit werden „Fehldeutungen“ sofort erkannt und berichtigt. Die biokybernetische Diagnose erfolgt über die Kontrolle der Reflexzonen, Reflexpunkte, Wirbel, Fugen und Gelenke, die den Zustand des gesamten Organismus abbilden.

Biokybernetik und Selbstheilung

Selbstorganisation durch regulierende, ergebnisorientierte Kommunikation ist das Prinzip, nach dem die Natur funktioniert. Ist die Kommunikation in natürlichen Systemen gestört, werden unerwünschte Reaktionen in unserem Körper-Netztwerk ausgelöst. Diese „positiven Rückkopplungen“ verstärken sich und wirken sich dadurch negativ verstärkend auf unseren Regelkreis aus. Die biokybernetische Maßnahme besteht in der Korrektur der gestörten Regelkreise. Ziel ist hierbei die Wiederherstellung der normalen physiologischen Körperhaltung wodurch das Selbstheilungssystem aktiviert wird. Begleitende Schmerzen verschwinden in der Regel sofort. Zur nachhaltigen Wiederherstellung ist allerdings auch ein grundsätzliches, ganzheitliches Umdenken des betreffenden erforderlich: Also die Bereitschaft die Ursachen zu finden und sein Verhalten zu ändern, welches die chronischen Leiden herbeigeführt haben.

Überlastung des Organismus, Umweltgifte, Stress, falsche Ernährung, falsche körperliche und geistige Haltung, Bewegungsarmut sind nach kybernetischer Sicht die Ursachen vieler funktioneller Störungen.

„Der lebende Mensch ist mehr als die Summe seiner Einzelteile!“


Arbeits- und ForschungskreisEine Fülle weiterführender Informationen, Videos, Adressen/Standorte, Info-Abende, Übersichten, Zertifizierungen und Ausbildungen finden Sie auf der offiziellen Webseite von der gemeinnützigen Organisation Arbeits- und Forschungskreis.


 

Eduard Überbacher

… im Gespräch mit Oliver Glöckner von Lebenskraft.tv

Die Aktivitäten sämtlicher Funktionen des menschlichen Körpers werden durch physikalische Impulse reguliert. Grundlage zur Stärkung der Gesundheit sind Prozesse, die im komplexen Umfeld des gesamten Lebens wirken. Sie bringen mit der Biokybernetik nach Smit eine verbesserte Symmetrie.

Quellen:

¹ „Kognitive Kybernetik“ von Anton Reutlinger (Verlag: neobooks)

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